Hier mein erster Versuch einen Bearbeitungsstil darzustellen.
Der sogenannte "Malerische Look" ist schon immer beliebt und verbreitet sich immer mehr. Die starke Verbreitung hängt vor allem damit zusammen das die Techniken rund um das Thema immer ausgereifter werden und man diesen Look an Motiven anwendet, die man vor einiger Zeit so nicht bearbeitet hätte.
Ein Beispiel:
Der sogenannte "Malerische Look" ist schon immer beliebt und verbreitet sich immer mehr. Die starke Verbreitung hängt vor allem damit zusammen das die Techniken rund um das Thema immer ausgereifter werden und man diesen Look an Motiven anwendet, die man vor einiger Zeit so nicht bearbeitet hätte.
Ein Beispiel:

Links natürlich die bearbeitete Version.
Was macht den Look aus?
Hauptsächlich Kontraste, die je nach Bildgröße und Detailumfang herausgearbeitet werden.
Man sieht deutlich das in diesem Bild die Konturen stark den Bildeindruck dominieren. Es hätte hier wenig Sinn gemacht, die ganz feinen Strukturen herauszuarbeiten.
Voraussetzung
Das beste Ausgangsmaterial ist ein relativ gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild. Die gleichmäßige Ausleuchtung, ohne ganz tiefe Schatten und ganz helle Lichter, hat den Vorteil das man bei der Bearbeitung weniger darauf achten muss, das sofort Lichter ausfressen oder Schatten absaufen. Auch sollte eine gewisse Konturenführung vorhanden sein. Bei einem Landschaftsbild wird es sehr schwierig sein, diesen Look zu erreichen.
Wie erzeugt man diesen Look?
Ein PS Aktion würde hier scheitern, da wirklich jedes Bild anders ist!
- Hintergrundkopie anlegen
- Filter -> Rauschfilter -> Rauschen reduzieren

Das Bild wird jetzt auf wenige Konturen bereinigt und ist glatter. Diese Einstellungen passen nicht zu jedem Bild. - Von dieser Version wieder zwei Kopien machen und beide mit dem Ebenenmodi -> Weiches Licht verrechnen lassen.
- Eine von den neuen Kopien den Hochpassfilter mit einer Stärke von 4 und der anderen mit 30 zuweisen.
Filter -> sonstige Filter -> Hochpass...
Damit reserviert man sich zwei verschiedene "Schärfeebenen". Beide verstärken natürlich nur den Kontrast - 4 in kleineren Details und 30 in den größeren Details.
- Jetzt kann man mit der "glatten Ebene" etwas experimentieren.
Man kann diese noch mehrere male glatter machen oder duplizieren und mit dem Ebenenmodi -> Weiches Licht verrechnen lassen, was zur Kontrastverstärkung beiträgt. Genau deswegen ist ein Ausgeglichenes Ausgangsmaterial einfach zu handhaben. - Als Finisch kann man größere Konturen mit dem Abwedler und Nachbelichter (ober auf sep. Ebene malen...).
Eine Farbstimmung kann man einfach und "nicht-destruktiv" durch Volltonebenen für jeden gewünschten Bildbereich erzeugen. Es sei nicht verschwiegen das man das Bild so stark bearbeitet dass Tonwerte jenseits von Gut und Böse "schwimmen", darauf kommt es aber nicht unbedingt an.
Viel Spaß beim Anwenden.
Hier noch ein Beispiel mit etwas mehr Farbe:

EBV

